Hey!

Der vergangene Monat und die derzeitige Lage sind singuläre Ereignisse. Wir wünschen ein gutes Durchhalten und Aufatmen mit den kommenden Lockerungen. Wir hoffen sehr, dass es allen gut geht – insbesondere denjenigen, denen es in den letzten Wochen ans Existenzielle gegangen ist.

Digitales Theater

Am 31. März haben wir das Digitale Theater auf intrige.ch eröffnet. Dort bündeln, sammeln und zeigen wir Produktionen, die explizit für den digitalen Raum gedacht sind. Hervorzuheben sind beispielsweise das Instagram-Projekt @von_a_nach_b von Laura Tontsch und Moritz Sauer, welches Mitte April geendet hat oder die Webserie des Jungen Deutschen Theaters Berlin ZOOM IN: Romeo + Julia.
In Kooperation mit dem Jugendtheaterfestival Schweiz fanfaluca, welches sich im September teilweise ins Internet verlagert, werden ab sofort bis zum 3. Juni Theaterformate im digitalen Raum aus der Schweizer Jugendtheater- und Tanzszene in Deutsch, Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch oder Englisch gesucht, die eine jugendliche Perspektive erkennen lassen.
Wir fordern alle interessierten Menschen und Projekte auf, mit uns in Kontakt zu treten und gemeinsam mit uns Theater im digitalen Raum zu denken und zu produzieren. Dass dabei die geltenden Regeln eingehalten werden, ist selbsterklärend. Zum Einreichen für das Digitale Theater auf intrige.ch bitte ein erstes Konzept, Biografien der Teilnehmenden und vollständige Kontaktdaten an Laura Tontsch schicken.

Diskurs

Wie neu sind die gefundenen Formen wirklich? Was sind die Chancen, die Gefahren? Was bedeutet der mediale Overload, der unmittelbar nach der Ankündigung der Quarantäne eingesetzt hat? Wie lässt sich das postpandemische Theater gestalten? Wie kann Theater im digitalen Raum überhaupt funktionieren?
Wir wollen den derzeitig sehr meinungsstark geführten Diskurs über wie Theater im digitalen Raum stattfinden kann, bündeln und verschiedene junge Menschen, Theatermachende und Expert*innen, die sich mit dem digitalen Raum künstlerisch oder inhaltlich auseinandersetzen, zu Wort kommen lassen um diese oder andere Fragen zu beantworten. Besonders wichtig ist uns hierbei die Einbeziehung derer, die selbst jahrelange Erfahrungen mit dem Digitalen haben, weil sie darin aufgewachsen sind: Die digital natives.
Mit einzelnen Beiträgen sind unter anderen dabei: Caspar Weimann vom Kollektiv onlinetheater.live, Hayat Erdogan, Co-Direktorin des Theater Neumarkts, Kay Voges, Intendant des Theater Dortmund und Gründer der Akademie für Theater und Digitalität, Luis August Krawen, Videokünstler und viele andere. Moderiert und mit Hintergrund angereichert werden die Beiträge von Laura Tontsch, die im Rahmen ihrer Masterarbeit an digitalem Theater forscht. Bis Mitte Juni bieten wir all diesen Beiträgen und Meinungen hier eine Plattform.

INTRIGE Berlin!

Nach fünf Monaten Vorbereitungszeit ist es soweit: Die Berliner Sektion des INTRIGE Magazins geht an den Start. Und da in absehbarer Zeit keine Veranstaltungen und keine Theaterstücke stattfinden können, starten sie am 10. Mai mit dem KOPFTHEATER. Darin liest jemand der zehn Autor*innen ein Theaterstück und stellt sich vor, wie dieses inszeniert sein könnte. Ausserdem gibt es weitere Formate und Reihen. Wie gesagt, ab dem 10. Mai auf intrige.ch.

Was geht sonst noch?

Als erstes Ergebnis einer längerfristigen Zusammenarbeit mit dem Magazin Junge Bühne, haben sich Sari und Julius gemeinsam mit Sophie, Sarah und Nora von der Jungen Bühne die Live-Cam-Performance NO SEX von Toshiki Okada und den Kammerspielen München angeschaut. Ihre Videokritik gibt es hier.

Redaktions-Takeover auf Instagram!

Seit einigen Tagen läuft auf unserem Instagram eine kleine Aktion. Wir wollen uns als Redaktion ein bisschen besser vorstellen, weshalb alle von uns jeweils einen Tag den Account des INTRIGE Magazins übernehmen. Hier entlang zum Abonnieren!
Von uns aus ist das alles. Wir wünschen einen guten aussergewöhnlich ungewöhnlichen Tag der Arbeit.
Die INTRIGE-Redaktion

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