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BARBIE IN SEVILLA, hätte am 31. März Premiere gehabt. Da alle Vorstellungen und somit Ticketeinnahmen ausfallen, hat sich die Produktion umgestellt und produziert nun für den digitalen Raum. Wir schieben aus Überzeugung keine Paywall vor diese Inhalte. Dennoch verdienen diese Produktionen einen Beitrag - ganz so wie bei normalen Theaterbesuchen. Alle Spenden fliessen anteilig an den Verein Junge Oper Basel und an das INTRIGE Magazin. Wir bedanken uns für eine grosszügige Unterstützung!

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Barbie in Sevilla - ein korrekter Beitrag zur Genderfrage

Junge Oper Basel (Jugendclub Oper des Theater Basel)
Barbie führt einen Coiffeursalon. Alles, was in Sevilla Rang und Namen hat, lässt sich von ihr den Bart stutzen und die Locken brennen. Dabei erfährt sie von den Geschichten, Lieb- und Machenschaften ihrer Klientel – allesamt Figuren aus Beaumarchais’ Figaro-Trilogie. Mehr und mehr entsetzt und empört von der allgemeinen Übergriffigkeit, versucht Barbie, das Rollenverhalten ihrer Kundschaft umzumodeln beziehungsweise zu korrigieren und zu vereinfachen. Denn sie empfindet Beaumarchais als sexistisch, untragbar und unter aller Kanone. In ihrem Salon herrscht strikt hellblau und rosa. Aber dann platzt Ken in die Szenerie. Als gendermässig nicht verortbar, ein Binärsystemverweigerer, bringt er Barbies Welt durcheinander und mischt die Farben neu. Scheinbar normale Verhältnisse werden verdreht. Der Putz steht Kopf. Die Figuren und Frisuren verlieren ihren Halt.

Teil 2: 10. Mai 2020

Teil 1: 31. März 2020

Mitwirkende

Regie & Konzept: Salome Im Hof Musikalische Leitung: Kimon Barakos Dramaturgie: Carolin Baum Choreografie: Ana Lopez Schnitt: Salome Immoos

Spielende: Flora Betti, Consuelo Gonzales de los Reyes, Tizian Kuld, Simon Honegger, Fabian Hein, Ben Standke, Julius Fintelmann, Max Kogon, Til Schafnit, Salome Immoos, Louise Im Hof, Hannah Spoerri, Jula Brunner, Anne-Catherine Knöchelmann
With special thanks to: Hannah Im Hof und Achille Bachelard